Aktivitäten der Gesellschaft für mikroBIOMIK

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Hier gibt es eine unvollständige Zusammenfassung davon, was in den letzten Monaten passiert ist:

März 2019

HUMUS sapiens auf der SEEDS & SOIL Konferenz in Paris

Als Auftaktveranstaltung der Konferenz SEEDS & SOIL haben wir die unsichtbare Artenvielfalt des Pariser Bodens erkundet.
Danach gab es am Centre culturel suisse einen Runden Tisch mit Julian Chollet, Ariane Leblanc und Pedro Wirz – moderiert durch Antonia von Schöning. Die Konferenz ging auch am Samstag (08.03.) weiter und beinhaltete außerdem Filmvorführungen, Vorträge, Performances und Installationen.

ARTIKEL von Makery

Februar 2019

mikroBIOMIK auf der Marie-Curie-Alumni-Konferenz in Wien

Josephine vertrat mikroBIOMIK und das HUMUS sapiens Netzwerk auf der Generalversammlung und Jahreskonferenz der MCAA (Marie-Curie-Alumni-Vereinigung) in Wien (25.-26. Februar 2019). Das MCAA-Treffen konzentrierte sich dieses Jahr auf die Themen ‘Verbreitung von Forschungsergebnissen aus europäischen Forschungsprojekten durch Öffentlichkeitsarbeit‘, offene Wissenschaft und die Frage, wie bessere Arbeitsbedingungen für Wissenschaftler geschaffen werden können. Indem wir die Arbeit der Gesellschaft für mikroBIOMIK in Wien vorstellten, konnten wir unseren Ansatz für offene, kollaborative und praktische Wissenschaftskommunikation in die Diskussion einbringen. Für unsere multimediale Präsentation, mit der wir an der Postersession teilnahmen, erhielten wir durchweg positives Feedback. Unsere Präsenz beim MCAA-Treffen gab uns die Möglichkeit, die für uns wichtigen Themen mit Experten aus vielen spannenden Disziplinen zu diskutieren. Wir präsentierten die Bodenmikroskopie-Workshops von HUMUS sapiens als eine Möglichkeit, interessierte Personen unabhängig ihres Bildungshintergrunds in die Forschung zu integrieren und kamen darin überein, dass praktische Aktivitäten wichtig sind, um physisches Gedächtnis für harte Fakten zu schaffen.

Vortrag und Diskussion über HUMUS sapiens in Tel Aviv (TAMI)

"@ Tel Aviv Makers I... hackerspace!"

Januar 2019

Interaktive Ausstellung "SCOBI, Shit and Humus" @ACUD Berlin

Als Teil des Transmediale Vorspiels im ACUD Berlin hatten wir eine interaktive Ausstellung zum Thema "SCOBI, Shit and Humus" - in Kooperation mit Mindaugas Gapsevicius und Juan Pablo Diaz. Unter anderem hatten die Teilnehmer dort auch die Möglichkeit eigene Boden- oder Kompostproben unter dem Mikroskop zu analysieren. Mit mindestens 500 Besuchern und sehr viel positiver Rückmeldung, war die Veranstaltung für uns ein voller Erfolg.

November 2018

Vortrag über Kollaborationen zwischen Kunst, Wissenschaft und Technologie (Kunsthaus Raab)

Die Münchner Botschaft der selbsternannten "Republik Užupis" hatte uns eingeladen darüber zu reflektieren was passiert wenn Künstler, Wissenschaftler und Ingenieure zusammenarbeiten. Die Künstlerkolonie Užupis (gesprochen Uh-Schuh-Pieß) wurde 1997 in Litauens Hauptstadt Vilnius gegründet und beherbergt mittlerweile ca. 7000 Menschen.

Oktober 2018

Workshop: Unsichtbare Lebewesen in Kompost und Erde

Im Rahmen der Fachtagung „Weil alles irgendwie zammgehört“ des Zentrums für Umwelt und Kultur Benediktbeuern wurde Julian eingeladen einen Workshop zu mikrobiellem Bodenleben zu geben. Auf der Tagung waren sehr interessante Menschen und Initiativen versammelt: z.B. Daniel Diehl von Slow Food Deutschland mit seinem Projekt „Boden begreifen“ und Susanne Stoiber von der IG Gesunder Boden.

September 2018 – HUMUS sapiens on tour

«Humus sapiens on tour»
Luzern, 22.-25. September 2018
Stuttgart, 26.-29. September 2018
Zürich, 03. Oktober 2018
Berlin, 01.-07. Oktober 2018

Hier gibt es eine Übersicht

LUZERN

Der erste Halt unserer Tour: Luzern - wir trafen uns im FabLab um über Mikroplastik zu diskutieren, Bodenproben zu analysieren und Zentrifugen zu bauen. Natürlich gab es auch eine Exkursion.

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STUTTGART

Retreat in der Container City (Kunstverein Wagenhalle)

5 Tage lang versammelte sich ein großer Teil des Humus sapiens Netzwerks im Zentrum von Stuttgart. Was dort so alles passiert ist, können wir nicht in wenigen Sätzen zusammenfassen – habt bitte noch Geduld bis wir ein ordentliches Wiki eingerichtet haben. In den Räumen des Kunstvereins Wagenhalle wurden bis 14. Oktober einige Ergebnisse dieser produktiven Zeit ausgestellt.

Juli 2018

mikroBIOMIK soil retreat

Vom 20. bis 22. Juli 2018 wurden die Wälder rund um das Projekt Draussen, sowie das Haus selbst zum Austragungsort des «mikroBIOMIK soil retreat». Es entstand eine bunte Mischung aus Experten verschiedener Fachrichtungen, neugierigen Gärtnern, geschickten Hobbymikroskopikern und leidenschaftlichen Künstlern. Die Veranstaltung war flexibel strukturiert (als Barcamp/Unkonferenz), um möglichst viele Fragen und Ansätze mit den Teilnehmern zusammen entwickeln zu können. Es wurde viel diskutiert und neue Netzwerke geflochten, aber auch praktisch ist sehr viel passiert: Exkursionen, Mikroskopie, Kompostierung, Elektrobastelei, Comiczeichnung, Yoga, Jazzkonzert,...

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Workshop: Unsichtbare Lebewesen in Kompost und Erde

Im Rahmen des Kinder-Klima-Camps 2018 wurden wir für eine Workshop-Reihe zum Thema Boden-Mikroben ins BUND Naturschutz- und Jugendzentrum Wartaweil eingeladen. Mehrere Gruppen mit Kindern zwischen 8 und 12 sammelten Proben, durchwühlten Kompost und beobachteten die wilden Miniwesen bei der Arbeit. Ein Tag voll matschiger Hände, staunender Gesichter und faszinierender Einblicke in die Welt der unsichtbaren Lebewesen.

Mai 2018

Humus sapiens RandeLab retreat 4.-6. Mai

Das Global Hackteria Network, Gasthaus: Fermentation and Bacteria und mikroBIOMIK laden ein: Wissenschaftler, Biohacker, Künstler, Maker, Lehrer, Ökologen und Landwirte treffen sich im auf einer Hütte im Wald, um neue DIY-Konzepte und Workshops zum Thema Bodenökologie zu entwickeln. Wir sind alle sehr gespannt!! :)

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April 2018

Frühlingserwachen bei Pflanzen und Mikroben

Was passiert eigentlich gerade unter der Erde? Insbesondere im Frühjahr geben Pflanzen eine Vielzahl an Stoffen über ihre Wurzeln an den Boden ab. Bei Jungpflanzen können diese sogenannten „Exsudate“ bis zu 40% der Kohlenstoff-Verbindungen ausmachen, die sie aus Luft und Sonnenlicht herstellen. Mit Hilfe dieser Aussonderungen werden diejenigen Mikroben angelockt und unterstützt mit denen die Pflanze gerne kooperieren möchte und diejenigen abgeschreckt die sie sich vom Leib halten möchte. Dass die Energie der ersten frühlingshaften Sonnenstrahlen zu einem so großen Anteil in den Boden fließen zeigt uns wie wichtig die Interaktion zwischen der Pflanze und den Mikroben für das weitere Wachstum ist.

Wenn Du gerne mehr über dieses Thema erfahren und/oder wissenschaftliche Literatur dazu lesen möchtest, schreibe einfach eine kurze E-mail an: humussapiens@mikrobiomik.org

PS: Vielen Dank an alle Unterstützer der Humus sapiens Crowdfunding Kampagne!!!

März 2018

Humus Sapiens Crowdfunding Kampagne gestartet

In Kooperation mit dem Global Hackteria Network und Gasthaus: Fermentation and Bacteria starten wir unter dem Titel «Humus Sapiens: open soil research» unser erstes, größeres Projekt, das sich dem vielschichtigen Thema der Bodenökologie widmet.

Im Zentrum steht dabei zunächst die Organisation von zwei Veranstaltungen im Umland von München und Schaffhausen (CH) im Frühjahr und Sommer 2018, sowie die Etablierung eines weltweiten Netzwerkes von Amateuren und Experten, die neue Ansätze zur Analyse des Bodens entwickeln.

Die Finanzierung von Humus Sapiens läuft noch bis zum 08.04.2018 über die Schweizer Crowdfunding-Plattform wemakeit.com.

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Zum Crowdfunding

Februar 2018

Gesellschaft für mikroBIOMIK gegründet

Endlich haben wir eine Rechtsform und der Verein sollte sehr bald auch den Status der Gemeinnützigkeit erhalten – dies wird derzeit von den Finanzbehörden geprüft. Wir haben uns der Förderung von Forschung und Wissenschaft, sowie der Förderung von Erziehung, Volks- und Berufsbildung verschrieben.

Bei Interesse an einer (Förder-)Mitgliedschaft bitte an verein@mikrobiomik.org schreiben.

Dezember 2017

Workshop: Antibiotische Wirkung von Knoblauch

Die Teilnehmer machten ihre eigenen Agar-Platten und kultivierten verschiedene Bakterien und mikrobielle Pilze. In die Mitte der Platten wurde etwas Knoblauch aufgebracht, um zu sehen wie die Mikroben auf seine antibiotische Wirkung reagieren.

Ergebniss: Manche Mikroben hassen Knoblauch (Bakterien?!) und manchen ist er egal (Pilze?!).

November 2017

Workshop: DNA Vervielfältigung an der Bauhaus-Universität, Weimar

Ein Laborkurs für Kunststudenten, um Grundkenntnisse der Molekularbiologie zu vermitteln. Wir haben eine echte DNA-Amplifikation durchgeführt und dann das ‚unsichtbare‘ Verfahren mit Hilfe von Papier-DNA und Kreativität nachgestellt.

Workshop: Kombucha Fermentation und Biomaterial

Einige Freunde interessierten sich für die Kultivierung von Kombucha zum trinken und basteln. Wir probierten verschieden Rezepte für die Fermentation und das Trocknen der mikrobiellen Zellulose. Außerdem hatten wir noch Spaß mit dem Formen von Buchstaben aus Pilz-Material.

September 2017

Gründungstreffen des ‚Nordic Biohack Network‘ in Vilnius, Litauen

„Das internationale Treffen mit dem Codenamen "siNbiozė" ist ein Versuch die Symbiose von wissenschaftlichen und künstlerischen Praktiken zu verwirklichen, die auf die Entwicklung und Präsentation von Ideen ausgerichtet ist, [...]“ Nordic Biohack Network

Es gab Flechten-Biohacking, ein ‘reversed science cafe’ und viel Zeit zum Netzwerken!

Fermentation und Mikroskopie beim Klöntal Biohack Retreat

Während den letzten warmen Tagen im September, versammelte sich eine internationale Gruppe von Biohackern in den wunderschönen Schweizer Alpen um Wissen, Inspiration, Techniken und gutes Essen zu teilen... und natürlich teilten wir auch Mikroben.
Julian brachte ein altes ZEISS Mikroskop seiner Tante mit, damit wir all das fermentierte Essen, Bodenextrakte, Wasserproben und andere lustige Sachen analysieren konnten. Wir versuchten uns sogar in digitaler 3D-Rekonstruktion.

Das Klöntal ist auch der Geburtsort des „ Wurmlabor Projekts

Hier gibt’s ein Video von der Veranstaltung:

Juni 2017

Phagen jagen in Georgien

Das Georgische Eliava Institut ist weltweit die erfahrenste Forschungseinrichtung in allen Aspekten der Phagen- Forschung, Produktion und Therapie. Julian und Rüdiger nahmen an der „Huntertjahrfeier der Bakteriophagenforschung“ Teil und außerdem an einem Lehrgang über die Isolation von Phagen aus der Umwelt. Es ergab sich auch eine gute Gelegenheit die Idee für eine interaktive Lernplattform über Mikroben-Gesellschaften zu präsentieren. Das Poster erhielt definitiv viel Aufmerksamkeit, auch von der Reinigunskraft.

In Georgien liegen auch die Anfänge des „ Phagen Akademie “ Projekts.

Mai 2017

Hackteria und mikroBIOMIK auf der MakeMunich Makermesse

Mitten zwischen 3D-druckern, Robotern und anderer schicker Elektronik, hatten wir einen netten kleinen Stand mit Biologie. Besondere Gäste waren Marc und Urs aus der Schweiz , Timbil und Geger aus Indonesien , eine große Kombucha Kultur und einige Pilze.

Wir führten mehre workshops zu den Themen Fermentation und Biomaterialien durch, sowie eine Diskussionsrunde über Biohacking.

Biofabbing convergence in CERN, Genf

Das berühmte Forschungsinstitut für Teilchenphysik war Gastgeber für eine internationale und interdisziplinäre Gruppe von „Enthusiasten, Praktiker und Forschern im Bereich Biohacking und Do-it-Yourself Biologie mit dem Bestreben transformative Diskussionen und Lernerfahrungen zu unterstützen.“ Biofabbing convergence website

Wir diskutierten über wichtige Entwicklungen in der Gemeinschaft, kochten und fermentierten sowohl gutes Essen als auch Ideen und lernten uns erheblich besser kennen. Während einem Besuch im Biohackerspace Hackuarium war auch genug Zeit einige webcam Mikroskope zu bauen und das ‚foldoscope‘ zu testen.

April 2017

DIY Makro/Mikroskopie in den Spanischen Bergen

Während Julian durch Nordportugal und Spanien wanderte, war ihm etwas langweilig und er baute ein sehr einfaches Mikroskop aus einem 2€ Laserpointer (nur die Linse) und einem Stück Kork. Es funktioniert indem es sehr nah ans Auge gehalten wird – so wie die Van-Leeuwenhoek Mikroskope aus dem 17. Jahrhundert – oder (komfortabler) zusammen mit einem smartphone.
Es funktioniert hervorragend für kleine Insekten und wir organisierten auch gleich einen Workshop mit Kindern aus dem Dorf.