Aktivitäten des mikroBIOMIK Netzwerks

Dies ist eine unvollständige Zusammenfassung davon, was in den letzen Monaten passiert ist:

Dezember 2017

Workshop: Antibiotische Wirkung von Knoblauch

Die Teilnehmer machten ihre eigenen Agar-Platten und kultivierten verschiedene Bakterien und mikrobielle Pilze. In die Mitte der Platten wurde etwas Knoblauch aufgebracht, um zu sehen wie die Mikroben auf seine antibiotische Wirkung reagieren.

Ergebniss: Manche Mikroben hassen Knoblauch (Bakterien?!) und manchen ist er egal (Pilze?!).


November 2017

Workshop: Kombucha Fermentation und Biomaterial

Einige Freunde interessierten sich für die Kultivierung von Kombucha zum trinken und basteln. Wir probierten verschieden Rezepte für die Fermentation und das Trocknen der mikrobiellen Zellulose. Außerdem hatten wir noch Spaß mit dem Formen von Buchstaben aus Pilz-Material.




Workshop: DNA Vervielfältigung an der Bauhaus-Universität, Weimar

Ein Laborkurs für Kunststudenten, um Grundkenntnisse der Molekularbiologie zu vermitteln. Wir haben eine echte DNA-Amplifikation durchgeführt und dann das ‚unsichtbare‘ Verfahren mit Hilfe von Papier-DNA und Kreativität nachgestellt.

September 2017

Gründungstreffen des ‚Nordic Biohack Network‘ in Vilnius, Litauen

„Das internationale Treffen mit dem Codenamen "siNbiozė" ist ein Versuch die Symbiose von wissenschaftlichen und künstlerischen Praktiken zu verwirklichen, die auf die Entwicklung und Präsentation von Ideen ausgerichtet ist, [...]“ Nordic Biohack Network

Es gab Flechten-Biohacking, ein ‘reversed science cafe’ und viel Zeit zum Netzwerken!




Fermentation und Mikroskopie beim Klöntal Biohack Retreat

Während den letzten warmen Tagen im September, versammelte sich eine internationale Gruppe von Biohackern in den wunderschönen Schweizer Alpen um Wissen, Inspiration, Techniken und gutes Essen zu teilen… und natürlich teilten wir auch Mikroben.
Julian brachte ein altes ZEISS Mikroskop seiner Tante mit, damit wir all das fermentierte Essen, Bodenextrakte, Wasserproben und andere lustige Sachen analysieren konnten. Wir versuchten uns sogar in digitaler 3D-Rekonstruktion.

Das Klöntal ist auch der Geburtsort des „Wurmlabor Projekts“


Hier gibt’s ein Video von der Veranstaltung:

Juni 2017

Phagen jagen in Georgien

Das Georgische Eliava Institut ist weltweit die erfahrenste Forschungseinrichtung in allen Aspekten der Phagen- Forschung, Produktion und Therapie. Julian und Rüdiger nahmen an der „Huntertjahrfeier der Bakteriophagenforschung“ Teil und außerdem an einem Lehrgang über die Isolation von Phagen aus der Umwelt. Es ergab sich auch eine gute Gelegenheit die Idee für eine interaktive Lernplattform über Mikroben-Gesellschaften zu präsentieren. Das Poster erhielt definitiv viel Aufmerksamkeit, auch von der Reinigunskraft.

In Georgien liegen auch die Anfänge des „Phagen Akademie“ Projekts.


Mai 2017

Hackteria und mikroBIOMIK auf der MakeMunich Makermesse

Mitten zwischen 3D-druckern, Robotern und anderer schicker Elektronik, hatten wir einen netten kleinen Stand mit Biologie. Besondere Gäste waren Marc und Urs aus der Schweiz, Timbil und Geger aus Indonesien, eine große Kombucha Kultur und einige Pilze.

Wir führten mehre workshops zu den Themen Fermentation und Biomaterialien durch, sowie eine Diskussionsrunde über Biohacking.


Biofabbing convergence in CERN, Genf

Das berühmte Forschungsinstitut für Teilchenphysik war Gastgeber für eine internationale und interdisziplinäre Gruppe von „Enthusiasten, Praktiker und Forschern im Bereich Biohacking und Do-it-Yourself Biologie mit dem Bestreben transformative Diskussionen und Lernerfahrungen zu unterstützen.“ Biofabbing convergence website

Wir diskutierten über wichtige Entwicklungen in der Gemeinschaft, kochten und fermentierten sowohl gutes Essen als auch Ideen und lernten uns erheblich besser kennen. Während einem Besuch im Biohackerspace Hackuarium war auch genug Zeit einige webcam Mikroskope zu bauen und das ‚foldoscope‘ zu testen.


April 2017

DIY Makro/Mikroskopie in den Spanischen Bergen

Während Julian durch Nordportugal und Spanien wanderte, war ihm etwas langweilig und er baute ein sehr einfaches Mikroskop aus einem 2€ Laserpointer (nur die Linse) und einem Stück Kork. Es funktioniert indem es sehr nah ans Auge gehalten wird – so wie die Van-Leeuwenhoek Mikroskope aus dem 17. Jahrhundert – oder (komfortabler) zusammen mit einem smartphone. Es funktioniert hervorragend für kleine Insekten und wir organisierten auch gleich einen Workshop mit Kindern aus dem Dorf. (Video kommt noch)